Praxis   Dr. med. Jan Hendrik Puls
   Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie 
 und -psychotherapie
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Häufig gestellte Fragen
 
Wie lange dauert es, bis mein Kind zum ersten Mal in die Praxis kommen kann?
 
Wie ist die Terminvergabe organisiert?
 
Wie kann ich vereinbarte Termine rechtzeitig absagen?
 
Warum muss mein Kind beim ersten Termin dabei sein?
 
Warum sollen die Schulzeugnisse in Kopie mitgebracht werden?
 
Was passiert eigentlich genau in den Untersuchungen?
 Das ist nicht einfach zu beantworten.
In unserer Praxis verfügen wir über sehr viele verschiedene Untersuchungsverfahren. Die wichtigsten Gruppen werden hier kurz erläutert:
Intelligenzteste werden je nach Alter und bekannten Fähigkeiten oder Schwierigkeiten eines Kindes in sehr unterschiedlichen Varianten durchgeführt, die zwischen 30 Minuten und mehreren Stunden dauern können. Dabei werden dem Kind Aufgaben in verschiedensten Bereichen (den Untertests) gestellt, die immer schwerer werden. An einem bestimmten Punkt wird ein Untertest abgebrochen und mit dem nächsten begonnen. Es macht übrigens keinen Sinn, für einen Intelligenztest zu lernen, weil es meist um Fähigkeiten und nicht um erworbenes Wissen geht.
Neuropsychologische Testverfahren werden am Computer durchgeführt. Dabei werden zum Beispiel Konzentration und Ausdauer, aber auch Lese- und Rechtschreibfertigkeiten überprüft.
Entwicklungstests erfassen den Entwicklungsstand eines Kindes, zum Beispiel im Bereich der Fein- und Grobmotorik, der sozialen Fähigkeiten, der Sprache oder der visuellen Wahrnehmung.
Fragebögen sollen uns helfen, die Sicht verschiedener Beteiligter auf ein bestimmtes Problem zu erfassen und zu vergleichen. Darum sind die bei uns verwendeten Fragebögen normiert, das heißt, dass man einen Vergleich dazu ziehen kann, wie andere Kinder oder Eltern ein Problem sehen. So beschreibt ein Kind vielleicht überdurchschnittlich viele Schwierigkeiten in einem bestimmten Bereich, oder eine Lehrkraft nimmt ein Kind als ganz durchschnittlich problematisch bezogen auf ein bestimmtes Verhalten wahr. Die Sichtweisen zum Beispiel der Mutter und des Vaters können sich dabei durchaus unterscheiden - es geht ja um persönliche Wahrnehmungen.
Projektive Verfahren führen, anders als die vorher beschriebenen Untersuchungen, nicht zu bestimmten Werten, die als besser oder schlechter interpretiert werden können. Es geht vor allem darum sich einen Eindruck vom Denken und Fühlen eines Kindes zu verschaffen und dessen eigene Sicht auf ein bestimmtes Problem zu erahnen. Kinder können eine solche eigene Sichtweise vielleicht noch gar nicht selbst wahrnehmen oder formulieren, oder sie äußern sie aus den verschiedensten Gründen nicht. Mit projektiven Verfahren wird versucht, diese Schwierigkeiten zu umgehen. Allerdings sind die projektiven Untersuchungsmethoden selbst auf Vermutungen angewiesen, sie können darum nichts beweisen und sind nur ein Instrument, um zu Eindrücken zu gelangen.
 
Kann ich bei der Untersuchung meines Kindes dabei sein?
 
Teilen mir die Mitarbeiter die Ergebnisse der Untersuchungen sofort mit?
 
Welchen Nutzen bringen die verwendeten Fragebögen?
 
Wie lange dauert es, bis alle Untersuchungen abgeschlossen sind?
 
Wird mein Kind psychotherapeutisch behandelt werden?
 
Bekommen die Eltern die Arztbriefe in Kopie?
 
Warum sollen zu Beratungsgesprächen Eltern und Kind gemeinsam kommen?
 
Welche Gebühren muss ich für Stellungnahmen bezahlen?
 
Wo bekomme ich weitere Hilfe, weitere Adressen?
 
Haben Sie weitere Fragen? Sprechen Sie uns an. Nennen Sie uns auch gerne Fragen, die Sie an dieser Stelle gerne beantwortet bekommen hätten.
 
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